Kann. Muss aber nicht. Und in der heutigen Zeit auch nicht mehr so schwergewichtig wie in den 50/60er Jahren. Deine Ansichten wirken nun einmal sehr aus der Zeit gefallen oder haben teilweise vielleicht noch im militärischen eine etwas größere Bedeutung.
Wie mehrfach erwähnt. Im englischsprachigen Raum oder auch im skandinavischen (oder weitere), gibt es nur eine Anrede und die bekommen das auch ganz gut hin.
Des weiteren arbeitest du hier mit Eventualitäten und hypothetischen Annhamen. Genauso kann man argumentieren, dass junge Menschen sich eher angesprochen, ernstgenommener und integrierter Verstanden fühlen können. Man arbeitet auch eher mit flachen Hierachien. Da passt ein "Du" sehr gut. Ein "Du" erlaubt auch eher mal offener miteinander zu sprechen, lösungsorientierter zu sein. Es kann die distanzierte Wand zwischen zwei Ebenen, Trainer und Spieler, aufweichen, um effiktiver zu arbeiten.
Härtel ist glaube ich auch noch ein Trainer, der gesiezt werden will. Ich glaube das hat ihm nicht groß geholfen, ein stimmiges Team zu formen. Das hat sehr nach Fremkörper gewirkt.
Zu mal wäre auch interessant, warum du denkst, dass das nur bei LK ein Problem ist. Wie viele 1. Ligisten werden ebenfalls ein "Du" zwischen Trainer und Spieler haben. Die müssten ja alle in Beziehungsdramen versinken.
Wir schweiffen auch langsam ab. Letztendlich, wenn das alles deine persönliche Ansicht und nicht "allgemein" gemeint war. Dann ist das wie gesagt auch fein. Aber meine Meinung dazu ist, ich denke LK macht mit seiner Art keinen Fehler und schädlich ist das nicht. Ein "Beziehungsdrama" entsteht zumindest nicht aus dem "Du" heraus. Dann würde auf der Welt kein erfolgreiches Unternehmen mehr existieren. Zumindest widerlegt das sehr stark deine Meinung. Die dir natürlich nicht abgesprochen ist.
Mit anderen Worten: Du musst das ja auch nicht
so machen
oder gut finden wie LK, aber er macht das so, wie viele andere auch 