embei hat geschrieben: 12 Feb 2026, 11:23 Das schöne an der von ihm mitgestalteten Situation ist, dass ein Verein bei einer von allen Beteiligten verinnerlichten und langfristigen Strategie, Taktik und konsequente Umsetzung die Abhängigkeit von einzelnen Personen immer kleiner wird. Je besser eine Maschine funktioniert, desto leichter kann man ein Zahnrad tauschen, ohne dass alles zum Stehen kommt.
Für mich ist das beruhigend, denn es muss ja nicht immer Misserfolg sein, der dazu führt, dass einzelne Spieler, Trainer, Funktionäre gehen. Bei unserem Trainer, so gut er im Moment passt wissen wir, dass es bei einem Angebot aus der Bundesliga schwer wird, ihn zu halten. Dann muss man einen Trainer mit dem gleichen Profil dazu holen. Spieler werden nicht nur diesen Winter sondern immer wieder gehen, wenn sie hier durchstarten. Und selbst Benny Kessel wird vermutlich nicht sein Leben lang Sportchef bei Eintracht bleiben.
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Benjamin Kessel [Geschäftsführer Sport]
Re: Benjamin Kessel [Geschäftsführer Sport]
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SchmackieBS
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Re: Benjamin Kessel [Geschäftsführer Sport]
Sehr gut beschrieben. Siehe den Elversberger Weg. Da hätte ich gedacht, dass die vielen guten Spieler, die sie verloren haben und insbesondere der Trainer zu einer deutlich weniger erfolgreichen Saison führen müssten. Aber das Konzept ist so sicher aufgestellt, dass die Namen (fast) egal sind, die agieren.embei hat geschrieben: 12 Feb 2026, 11:23 Das schöne an der von ihm mitgestalteten Situation ist, dass ein Verein bei einer von allen Beteiligten verinnerlichten und langfristigen Strategie, Taktik und konsequente Umsetzung die Abhängigkeit von einzelnen Personen immer kleiner weiß. Je besser eine Maschine funktioniert, desto leichter kann man ein Zahnrad tauschen, ohne dass alles zum Stehen kommt.
Für mich ist das beruhigend, denn es muss ja nicht immer Misserfolg sein, der dazu führt, dass einzelne Spieler, Trainer, Funktionäre gehen. Bei unserem Trainer, so gut er im Moment passt wissen wir, dass es bei einem Angebot aus der Bundesliga schwer wird, ihn zu halten. Dann muss man einen Trainer mit dem gleichen Profil dazu holen. Spieler werden nicht nur diesen Winter sondern immer wieder gehen, wenn sie hier durchstarten. Und selbst Benny Kessel wird vermutlich nicht sein Leben lang Sportchef bei Eintracht bleiben.
mit Prädikat: Brunswiga Klinterklater
Re: Benjamin Kessel [Geschäftsführer Sport]
Hm, von dem Elversberger Weg sind wir aber noch Meilen entfernt. Und der aktuelle Weg kann zum Saisonende auch noch in einem Totalabsturz enden.
Re: Benjamin Kessel [Geschäftsführer Sport]
Altloewe hat geschrieben: 12 Feb 2026, 15:48 Hm, von dem Elversberger Weg sind wir aber noch Meilen entfernt. Und der aktuelle Weg kann zum Saisonende auch noch in einem Totalabsturz enden.
Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
Wenn man jetzt konsequent weitergeht, kommt man auch irgendwann ans Ziel.
Fängt man an den Weg zu verlassen, muss man wieder und wieder mit dem ersten Schritt beginnen, erreicht aber niemals das Ziel und wird irgendwann erschöpft aufgeben müssen.
Re: Benjamin Kessel [Geschäftsführer Sport]
Wenn man sich auf einen Weg geeinigt hat könnte der 2.Schritt sein seine 2.Mannschaft und die oberen Jugendteams insbesondere A und B Jugend das selbige System einzustudieren wie es in der Profimannschaft der fall ist. Das währe dann so ein wenig der Freiburger Weg.
Hat den Vorteil wenn dein Profitrainer geht hast Du drei Trainer in der Hinterhand die den Verein kennen, die Mannschaften kennen und vor allem das System kennen welches gespielt werden soll.
Geht in Freiburg einer, rückt einer aus dem eigenen Stall nach und es entsteht keine Lücke. Aber auch Elversberg ist noch nicht soweit, das kann mitunter Jahre dauern!
Wichtig mMn ist das auch die Trainer und Co-Trainer untereinander sich austauschen und auch einen gemeinsamen Plan B erarbeiten
Hat den Vorteil wenn dein Profitrainer geht hast Du drei Trainer in der Hinterhand die den Verein kennen, die Mannschaften kennen und vor allem das System kennen welches gespielt werden soll.
Geht in Freiburg einer, rückt einer aus dem eigenen Stall nach und es entsteht keine Lücke. Aber auch Elversberg ist noch nicht soweit, das kann mitunter Jahre dauern!
Wichtig mMn ist das auch die Trainer und Co-Trainer untereinander sich austauschen und auch einen gemeinsamen Plan B erarbeiten
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kladderadatsch
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Re: Benjamin Kessel [Geschäftsführer Sport]
Wie Prill schon geschrieben hat. Man muss den Weg weiter gehen. Ein Totalabsturz gibt es dann bei einem Abstieg nicht. Man wird nur auf ein anderes Niveau erstmal wieder zurückgeworfen. Wenn die Strategie aber gut ist, bist du schnell wieder auf den richtigen Weg.Altloewe hat geschrieben: 12 Feb 2026, 15:48 Hm, von dem Elversberger Weg sind wir aber noch Meilen entfernt. Und der aktuelle Weg kann zum Saisonende auch noch in einem Totalabsturz enden.
Siehe Freiburg, die sind auch öfters mal abgestiegen. Dann haben sie Ruhe bewahrt und sind wieder zurückgekommen. Wir waren nur so lange in der Drittklassikkeit, weil man dachte man braucht keine Strukturen, sondern nur einen Namen und Sponsoren (vereinfacht ausgedrückt).
Re: Benjamin Kessel [Geschäftsführer Sport]
kladderadatsch hat geschrieben: 12 Feb 2026, 17:38 Wie Prill schon geschrieben hat. Man muss den Weg weiter gehen. Ein Totalabsturz gibt es dann bei einem Abstieg nicht. Man wird nur auf ein anderes Niveau erstmal wieder zurückgeworfen. Wenn die Strategie aber gut ist, bist du schnell wieder auf den richtigen Weg.
Siehe Freiburg, die sind auch öfters mal abgestiegen. Dann haben sie Ruhe bewahrt und sind wieder zurückgekommen. Wir waren nur so lange in der Drittklassikkeit, weil man dachte man braucht keine Strukturen, sondern nur einen Namen und Sponsoren (vereinfacht ausgedrückt).
Sorry, da kann ich nicht mitgehen. Ein Abstieg ist auf jeder Ebene ein Totalabsturz insbesonders der Abstieg von Liga 2 in Liga 3, sowohl im sportlichen und auch im finanziellen Bereich. Im sportlichen Bereich steht in aller Regel meist ein kompletter Neuaufbau bevor, insbesondere bei einem Abstieg in die 3. Liga. Die finanzielle Seite erfordert meist erhebliche Einschränkungen zumindest im Nachwuchsbereich als auch in den Strukturen des gesamten Profibereichs Fussball. Freiburg ist hier ein absolut hinkender Vergleich, da die nie in Liga 3 abgestiegen sind und der letzte Abstieg am Ende der Saison 2014/2015 also auch schon mehr als 10 Jahre zurückliegt. In dieser Zeit hat sich doch eine ganze Menge in den einzelnen Ligen so verändert, dass ein sofortiger Wiederaufstieg keine Selbsatautomatik beinhaltet. Es ist alles viel schwieriger geworden als vor 10 Jahren und davor.
Re: Benjamin Kessel [Geschäftsführer Sport]
Umso wichtiger jetzt den Weg weiter zu gehen und nicht jedes Jahr neu anzufangen.Fan1973 hat geschrieben: 12 Feb 2026, 20:22 Sorry, da kann ich nicht mitgehen. Ein Abstieg ist auf jeder Ebene ein Totalabsturz insbesonders der Abstieg von Liga 2 in Liga 3, sowohl im sportlichen und auch im finanziellen Bereich. Im sportlichen Bereich steht in aller Regel meist ein kompletter Neuaufbau bevor, insbesondere bei einem Abstieg in die 3. Liga. Die finanzielle Seite erfordert meist erhebliche Einschränkungen zumindest im Nachwuchsbereich als auch in den Strukturen des gesamten Profibereichs Fussball. Freiburg ist hier ein absolut hinkender Vergleich, da die nie in Liga 3 abgestiegen sind und der letzte Abstieg am Ende der Saison 2014/2015 also auch schon mehr als 10 Jahre zurückliegt. In dieser Zeit hat sich doch eine ganze Menge in den einzelnen Ligen so verändert, dass ein sofortiger Wiederaufstieg keine Selbsatautomatik beinhaltet. Es ist alles viel schwieriger geworden als vor 10 Jahren und davor.
Das kostet nur Kraft und Geld und bringt nichts nachhaltiges.
Re: Benjamin Kessel [Geschäftsführer Sport]
Da stimme ich Dir zu. Allerdings muss am Ende der Saison der Klassenerhalt erreicht werden, ansonsten ist und war alles Schall und Rauch.Prill hat geschrieben: 12 Feb 2026, 20:25 Umso wichtiger jetzt den Weg weiter zu gehen und nicht jedes Jahr neu anzufangen.
Das kostet nur Kraft und Geld und bringt nichts nachhaltiges.
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kladderadatsch
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Re: Benjamin Kessel [Geschäftsführer Sport]
Kommt darauf wie du Totalabsturz definierst. Wenn Eintracht absteigt und die meisten Spieler verliert, viel weniger Kohle hat, ist das natürlich ein Absturz, Unglück, ... Aber wenn du als Verein eine Strategie hast, fängt man nicht wieder von vorne an, sondern, wie in unserem Fall, machst du einfach weiter. Eben auf einem Drittliganiveau. Ich hoffe das macht meinen Gedanken dahinter verständlicher.Fan1973 hat geschrieben: 12 Feb 2026, 20:22 Sorry, da kann ich nicht mitgehen. Ein Abstieg ist auf jeder Ebene ein Totalabsturz insbesonders der Abstieg von Liga 2 in Liga 3, sowohl im sportlichen und auch im finanziellen Bereich. Im sportlichen Bereich steht in aller Regel meist ein kompletter Neuaufbau bevor, insbesondere bei einem Abstieg in die 3. Liga. Die finanzielle Seite erfordert meist erhebliche Einschränkungen zumindest im Nachwuchsbereich als auch in den Strukturen des gesamten Profibereichs Fussball. Freiburg ist hier ein absolut hinkender Vergleich, da die nie in Liga 3 abgestiegen sind und der letzte Abstieg am Ende der Saison 2014/2015 also auch schon mehr als 10 Jahre zurückliegt. In dieser Zeit hat sich doch eine ganze Menge in den einzelnen Ligen so verändert, dass ein sofortiger Wiederaufstieg keine Selbsatautomatik beinhaltet. Es ist alles viel schwieriger geworden als vor 10 Jahren und davor.