Quark hat geschrieben: 09 Feb 2026, 12:29
Alles schön und gut, aber dass der Abschied des Kapitäns eines Vereins in Abstiegsgefahr unter der Saison bei noch anderthalb Jahren Vertragslaufzeit keine Begeisterungsstürme unter den Anhängern auslöst, die nun einmal naturgemäß dem Verein verbundener sind als ein Profifußballer, sollte ebenfalls klar sein. Dazu kommt das Timing und die durchaus kontrovers zu sehenden Leistungen, die eine weitergehende Planung des Vereins mit Köhler nun auch nicht nahegelegt haben. Vor dem Hintergrund der Vita Köhlers wird auch er damit leben müssen (und auch können), dass es einen faden Beigeschmack hat.
Na ja, es geht im wesentlichen auch nicht über "nicht glücklich" und/oder "enttäuscht" sein. Das war eigentlich jeder. Es geht darum gleich jemanden als Verräter (was wahrscheinlich noch das harmloseste ist) zu betiteln oder sonst wie mit Hasstriaden zu überhäufen.
Die Abschiedsworte zeigen doch nachvollziehbar Köhlers Motivation. Das so ein Vorgang für niemanden mit Luftschlangen und Fanfaren abläuft ist auch klar.
Was wäre hier (bei den Eintrachtfans allgmein) bei einigen los gewesen, hätte man Köhler garantiert ihn nicht vorzeitig aus Gründen im Sommer oder nächsten Winter zu ersetzen.
Das Thema ist ja jetzt auch durch. Die Leute, die hier sehr emotional reagiert haben. Sollten sich, zumindest wenn sie kognitiv in der Lage dazu sind, sich doch mal hinterfragen, ob man immer gleich so übertrieben und überspitzt seine Meinung kuntun muss. Nicht mehr und nicht weniger.