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Polit- und Gesellschaftstalk

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btsvfreak54
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Re: Polit- und Gesellschaftstalk

Beitrag von btsvfreak54 »

Prill hat geschrieben: 02 Okt 2026, 14:09 Da haben wir einen Punkt.
Mangelnde Bildung darf nicht aufs Sozialsystem schlagen.
Es gibt Arbeit für jeden einzelnen, evtl. nicht immer die Arbeit die man machen möchte, aber jeder der Arbeit zahlt ins System ein und zieht kein Geld raus.
Zeitgleich muss aber klar sein, dass Arbeit sich lohnen muss, bzw. es sich auf gar keinsten Fall lohnt NICHT zu arbeiten.

Ich habe einige Jahre in China gelebt, da arbeiten alle.
Da waren Menschen mit amputierten Gliedmaßen mit Elektrokarren unterwegs und haben Unrat aufgesammelt.
Keine Leistung fürs Nichtstun.
Das schafft nur faule Menschen.
Es ist nicht alles verkehrt, was außerhalb von Deutschland passiert.
Und das findest du erstrebenswert? Da sind wir bald auch wieder bei der Kinderarbeit. Warum nicht direkt zurück ins Mittelalter? Dafür aber leistungsloses Einkommen bei allen Groß-Erben, die von ihrem nicht selbst geschaffenen Kapital und dessen Erträgen leben können. Turbo-Kapitalismus in Reinkultur. Armes Deutschland. Dann denk das mal zu Ende, dann wirst du am Horizont eine verarmte, zugrunde gerichtete Gesellschaft erkennen. Das ist ein riesiger Blödsinn, den du da schreibst, sorry.
Prill
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Re: Polit- und Gesellschaftstalk

Beitrag von Prill »

Was hat das denn mit Kinderarbeit zu tun?
Da driftest du aber weit ab.

Und ja, ich finde genau das erstrebenswert.
Keine Leistung - kein Geld.
Ausnahmen muss und darf es natürlich geben.
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ChR15
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Re: Polit- und Gesellschaftstalk

Beitrag von ChR15 »

Arbeit muss sich lohnen, die Betonung liegt auf Lohn. Der muss eine entsprechende Höhe haben. Das Problem wird nicht gelöst, indem die Bürgergeldsätze gesenkt werden, damit werden die Löhne tendenziell weiter gedrückt und den Unternehmen wird noch mehr Macht gegenüber den Arbeitern gegeben als ohnehin schon. Das ist die sehr destruktive Denkart eines Carsten Linnemanns, ein Mann der selbst in seinem Leben noch nie gearbeitet hat, aber Menschen in jede(!) Arbeit zwingen will.

Ungeachtet der Kindearbeit, aber Leute die ohne Gliedmaßen Unrat aufsammeln, weil sie es müssen und sie sonst keine Unterstützung erhalten. Ich finde den Vergleich übrigens gar nicht so sehr abgedriftet. Kinder erbringen schließlich auch keine Leistung..

Das ist kein Deutschland in dem ich leben möchte. Mir sind die oftmals älteren Pfandsammler und zahlreichen Obdachlosen schon zu viel. Deutschland hätte die Möglichkeit vielen dieser Menschen zu helfen und man mag es sich kaum vorstellen: Geld ist nicht das Problem.
nurderBTSV!
btsvfreak54
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Re: Polit- und Gesellschaftstalk

Beitrag von btsvfreak54 »

Ich drifte da überhaupt nicht ab, du fordest doch eindeutig das Zurückdrehen des Sozialstaates, wo fängt das an und wo endet das? Alle die das Mantra des Arbeitens so hoch hängen, dass kaum noch einer dran kommt, sollten sich mal Gedanken darüber machen, wo in Zukunft die ganze Arbeit herkommen soll. Die Menschen werden in einer hoffentlich zukünftig vernünftig agierenden Gesellschaft deutlich weniger arbeiten (müssen), da die Arbeit und somit auch die Einkünfte gerecht verteilt werden müssen, möglicherweise auch unter Zuhilfenahme des bedingungslosen Grundeinkommens. Insgesamt werden seit vielen Jahren konservative Strukturen weiter verfolgt bzw, wieder neu belebt. Wo wir damit hinkommen, ist deutlich auszumachen, die gesellschaftliche und wirtschaftliche Lage wird immer problematischer und tendiert gegen unlösbar. Wir brauchen neue und innovative Lösungen, nicht einen Rückfall in überkommene Zeiten. Ein Beispiel, wir haben es in den 2000er Jahren, danke Frau Merkel, versäumt, den Umbau Richtung erneuerbare Energien zu forcieren. Falls es einige noch nicht merken, das ist gerade dabei, uns auf die Füsse zu fallen. Alle ewig gestrigen glauben ja offensichtlich, wenn es in absehbarer Zeit kein Erdöl mehr gibt, wächst das iwie nach. Wir müssen endlich anfangen in neuen Kategorien zu denken, denn teilweise bewegen wir uns bereits in diesen. Naja, wenn`s ganz schlimm wird, bin ich aller Wahrscheinlichkeit schon dauerhaft verreist. :D :D
Prill
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Re: Polit- und Gesellschaftstalk

Beitrag von Prill »

Ich sehe es halt anders.
Nicht arbeiten, weil man es muss, sondern weil man will.
Jeder kann ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft sein.
Behinderte brauchen kein Mitleid, sondern das Gefühl gebraucht zu werden.
Und zu den Kindern….
Die sollen nicht arbeiten, sondern die Schulbank drücken.
Lernen und etwas aus ihrem Leben machen.

Hier in Deutschland ist es möglich, ohne Schulausbildung, ohne Ausbildung und ohne Bock daran etwas zu ändern genauso viel Geld zu bekommen, wie Menschen die im unteren Lohnsegment.

Aktuell stützt sich das Land auf ca. 35 Millionen Menschen.
Das System ist kaputt und es muss sich etwas ändern.

Arbeit gibt es genug.
Alleine in der Stadtreinigung, in der Pflege, in Werkstätten, usw.
Es gibt übrigens auch noch sehr viele freie Lehrstellen, aber lassen wir das lieber.

Ich sollte es auch lassen hier weiter zu schreiben.
Auch in China gelernt….
Über Politik und Religion diskutiert man nicht.
btsvfreak54
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Re: Polit- und Gesellschaftstalk

Beitrag von btsvfreak54 »

Na dann ist ja alles gesagt. :shock:
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SchmackieBS
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Re: Polit- und Gesellschaftstalk

Beitrag von SchmackieBS »

Prill hat geschrieben: 02 Okt 2026, 15:46 Ich sehe es halt anders.
Nicht arbeiten, weil man es muss, sondern weil man will.
Jeder kann ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft sein.
Behinderte brauchen kein Mitleid, sondern das Gefühl gebraucht zu werden.
Und zu den Kindern….
Die sollen nicht arbeiten, sondern die Schulbank drücken.
Lernen und etwas aus ihrem Leben machen.

Hier in Deutschland ist es möglich, ohne Schulausbildung, ohne Ausbildung und ohne Bock daran etwas zu ändern genauso viel Geld zu bekommen, wie Menschen die im unteren Lohnsegment.

Aktuell stützt sich das Land auf ca. 35 Millionen Menschen.
Das System ist kaputt und es muss sich etwas ändern.

Arbeit gibt es genug.
Alleine in der Stadtreinigung, in der Pflege, in Werkstätten, usw.
Es gibt übrigens auch noch sehr viele freie Lehrstellen, aber lassen wir das lieber.

Ich sollte es auch lassen hier weiter zu schreiben.
Auch in China gelernt….
Über Politik und Religion diskutiert man nicht.
Über Religion kannste nicht diskutieren, weil es eine Frage des Glaubens ist. Über Politik sollte man diskutieren, weil es hier um Fakten gehen sollte... auch wenn es hier irgendwie auch immer mehr in Richtung Glaubensfrage geht worin ich auch gleich zum vorher markierten Punkt des Zitates komme.

An der Stelle ist das System kaputt. Das System ist eine Maschine, die man richtig bedienen muss. Ich bin komplett stolz auf unsere Verfassung. Da haben uns die Siegermächte etwas aufgedrückt, das teilweise deutlich besser ist, als ihre eigenen Verfassungen.

Aber! So richtig stark wird die Verfassung nicht mehr geehrt. Das geht bereits bei der Würde des Menschen und der Gleichheit los.

Wenn man die Höhe des Bürgergeldes auf Basis des Minimalen Standards für ein menschenwürdiges Lebens festsetzt, hat man eigentlich keinen Hebel für Kürzungen, weil man damit die Würde des Menschen angreifen würde. Den Hebel darf es eigentlich nicht geben. Über eine sinnvolle Beteiligung an Arbeitstätigkeiten für das Allgemeinwohl, kann man dann schon eher diskutieren. Aber das sollte nicht über den Zwang kommen. Was aber in der aktuellen Gesellschaft kaum denkbar ist.

Die Politik hat komplett versagt, die wichtigsten Dinge für eine funktionierende Gesellschaft zu etablieren: Zusammenhalt, Wertschätzung für einander und die Idee, dass WIR der Staat sind. Steuern werden verteufelt, dabei sind sie der Betrag, denn wir bezahlen, damit es um uns herum einfach läuft. Das ich mir keine Sorgen machen muss, ob meine olle Gastherme diesen Winter was zum Verbrennen hat, dass ich keine Angst haben muss, dass die Brücke über die ich zur Arbeit fahre einfach mal zusammenbricht, weil sie marode ist. Dass ich mir keine Sorgen machen muss, wenn ich schwer erkranke und Monate nicht mehr arbeiten kann, auf der Straße zu landen.

Da ist so vieles, was wir als völlig normal betrachten, was wir von unseren Steuern bezahlen, was in anderen Ländern absolut nicht normal ist. Wir sehen aber oft nur, dass wir sooooo viel von unserem Lohn abdrücken müssen aber seltener, was für dafür bekommen und eben auch unseren Mitmenschen ermöglichen.

Aber die Polik kehrt das in den Hintergrund, stattdessen geht es nur darum, die anderen Parteilen schlecht zu reden. Da werden gute Ideen schlecht geredet, weil es u.U. dieser anderen Partei Wählerstimmen bringen würde. Die Politk lebt vor, dass man GEGENEINANDER handelt, statt miteinander. Aber genau das brauchen wir.

Solidarität und Stolz einen Teil der Kosten dieser Gemeinschaft zu tragen. Den Willen zu haben, wenn man getragen wird, auf irgendeine Weise etwas zurückzugeben. UND! Es müssen ALLE mitmachen. Die Stärksten entziehen sich aber oft ihrer Verantwortung. Und damit meine ich nicht die Leute mit 200k Einkommen im Jahr. Nichtmal die mit 1Mio pro Jahr. Das sind die aktuell Starken, die das System buckeln. Ich meine da sehr viel höhere Sphären, wo es massiv ungerecht wird, weil dort durch Steuertrickserei eigentlich viel viel weniger für die Gesellschaft gezahlt wird als sinnvoll wäre. Und hier schließt sich mein Kreis mit der Verfassung, die sieht ja eine Vermögensteuer für diese ganz großen Vermögen vor. Diese Regel ist aber ausgesetzt.... ja bitte, wie lange denn noch? Und warum? Weil die ganze Reichen, die aktuell eh kaum was zahlen, dann wegziehen? Na und? Wenn sie eh kaum Steuern zahlen ist das ja gar keine Drohnung. Wo leben außerdem sehr sehr viele Superreiche? In der Schweiz und was hat die Schweiz eine Vermögenssteuer.

Ich glaube die Politik müss hier unbedingt ein Zeichen setzen, dass ALLE ihren Teil beitragen und es keine Ausnahmen gibt, um so ganz langsam wieder einen Zusammenhalt zu schaffen. Die Parteien, die in irgendeiner Form das Wohl des Staates also unser Wohl im Sinn haben, müssen aufhören sich gegenseitig über das WIE zu zerfleißen, sonst geben sie den Extremen Parteien nur Futter. Wir brauchen Gerechtigkeit und Miteinander, nur dann können wir diese riesigen Probleme lösen, die vor uns liegen und Ängste schüren und Politk zur Glaubensache machen, dass zur sachlichen Diskussion über Fakten.
mit Prädikat: Brunswiga Klinterklater
Burglöwe
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Re: Polit- und Gesellschaftstalk

Beitrag von Burglöwe »

btsvfreak54 hat geschrieben: 29 Sep 2026, 13:42 Ich denke, mit "so sind wir halt" macht man es sich viel zu leicht und ich sehe darin auch eine Rechtfertigung für jegliches Fehlverhalten. Ich denke eher, dass für viele Dinge ein massives Bildungsproblem grundlegend ist. Ein Aspekt ist dabei für mich, sich intensiv mit unserer Geschichte im vorigen Jahrhundert, sprich vor knapp 100 Jahren zu beschäftigen, um die Warnzeichen zu erkennen Der jetzt wieder stark aufgekommene Nationalismus ist ein augenscheinliches Alarmzeichen, dazu Politiker, die das schüren und Bevölkerungen, die es nicht sehen wollen/können. Das alles ist ein weites Feld, aber wenn ich beispielsweise die USA betrachte, wundert mich gar nichts. Ich war als Soldat 4 Jahre im NATO- Hauptquartier in Mons/ Belgien und habe mit vielen Amis zu tun gehabt. Das damals bei denen, bis auf ein paar Eliten, vorherrschende Bildungsniveau fand ich erschreckend. Heute, 30 Jahre später muss man zur Kenntnis nehmen, dass wir uns in genau diese Richtung bewegen. Der Kabarettist Georg Schramm hat es mal auf den Punkt genracht, sinngemäß: Wir brauchen keine Intellektuellen, wir brauchen Konsumenten. Trotz alledem, liegt es auch an jedem Einzelnen zu erkennen, worauf das Ganze hinauslaäuft, und da wird es tatsächlich dann schwierig. Da fällt man halt leicht auf das Angebot der einfachen Lösungen herein.

Aber es gibt auch Hoffnung, denn wenn wir so weitermachen, ist der Planet ohnehin in spätestens 80-100Jahren unbewohnbar und das große Problem Mensch hat sich quasi durch ihn selbst gelöst. Ironie aus, oder doch nicht Ironie? Schönen Nachmittag allerseits. :D
Unser Bildungssystem ist schon gut, eines wenn nicht das beste auf der Welt!
In der Pisa Studie sieht es zwar miserabel aus rechnet man aber (wie es einige Wissenschaftler in Europa getan haben) die Migration raus sind wir auf Platz 1. Wird nur leider von den Politisch abhängigen Medien nicht erwähnt
Was sich aber auf Grund der rot-grünen Regierungszeit demnächst ändern wird!
Ein Beispiel: In NRW war es soweit ich mich erinnern kann kam ein Gehörloses Kind in eine Klasse und sollte am Unterricht teilnehmen. Es wurde von der Politik vorausgesetzt das jeder Lehrer Gebärdensprache kann
Allein da erkennt man was für Blasen bei rot grün sitzen
Prill
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Re: Polit- und Gesellschaftstalk

Beitrag von Prill »

Über Politik lässt sich nicht streiten, weil hier verschiedene Sichtweisen aufeinander treffen und keiner diese Sichtweise ändern wird.

Nur mal eins dazu.
Die Würde des Menschen ist unantastbar! Da stehe ich voll und ganz dahinter, ohne wenn und aber.
Auch bei deiner Aussage, dass ein Gefühl von Gemeinsamkeit geschaffen werden muss gehe ich mit, das dürfte der einzige Weg sein, der uns vor dem Systemzusammenbruch bewahren kann.

Es gibt in Deutschland schätzungsweise 45,6 Millionen Erwerbstätige, also ein sehr hohes Niveau.
Allerdings zahlen nur rund 34,7 Millionen von den Erwerbstätigen Sozialabgaben.

Wenn Deutschland Jahr für Jahr in den Top 3 der absoluten Steuereinnahmen steht, dann darf doch die Frage nicht sein, woher bekommen wir noch mehr Geld, sondern wofür geben wir es aus.
Es muss gespart werden.
Nach den USA und China hat Deutschland in absoluten Zahlen am meisten Geld zur Verfügung.

Aber einige Rentner müssen Flaschen sammeln oder ein Job reicht nicht, um die Grundversorgung sicher zu stellen.

Das Hauptproblem sind ganz sicher nicht die Sozialleistungsempfänger, ein Teil des Problems schon.

Deutschland ist trotz der ganzen Probleme im eigenem Land übrigens weiterhin der mit Abstand größte Geldgeber der EU, macht bei der Geldverteilung das größte Defizit und ist gemeinsam mit der USA auch der Finanzier der NATO.
Nicht falsch verstehen, all das soll erhalten bleiben, aber wieso muss Deutschland überall als Hauptsponsor eintreten, schaffen es aber nicht einen ausgeglichenen Haushalt aufzustellen?

Wir werden es nicht ändern können, darum spare ich mir meine Kraft auf, für Dinge die ich ändern kann.
Burglöwe
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Re: Polit- und Gesellschaftstalk

Beitrag von Burglöwe »

btsvfreak54 hat geschrieben: 02 Okt 2026, 14:26 Und das findest du erstrebenswert? Da sind wir bald auch wieder bei der Kinderarbeit. Warum nicht direkt zurück ins Mittelalter? Dafür aber leistungsloses Einkommen bei allen Groß-Erben, die von ihrem nicht selbst geschaffenen Kapital und dessen Erträgen leben können. Turbo-Kapitalismus in Reinkultur. Armes Deutschland. Dann denk das mal zu Ende, dann wirst du am Horizont eine verarmte, zugrunde gerichtete Gesellschaft erkennen. Das ist ein riesiger Blödsinn, den du da schreibst, sorry.
Bei Kinderarbeit muss ich immer an Hofreiter denken der mal sagte das wir uns öffnen sollten für Kinderehen!
Also fällt Kinderarbeit weg da sie mit der Rente ihrer Ehemänner abgesichert sind!

Prill hat aber Recht, keine Leistung, kein Geld!
Ich selbst sehe diese Ungerechtigkeit tag täglich und es kotzt mich einfach nur an!
Als Deutscher Steuerzahler bist Du nur noch eine Melkkuh um diese ganzen Sozialschmarotzer durchzuschleppen!
Wenn ich sehe das die Stadt Hamburg in 7 Jahren 900mio-1Mrd für die Unterbringung von Asylanten im Hotel bezahlt könnt ich im hohen Strahl kotzen!
So gut geht es keinem deutschen das er mal jahrelang im Hotel wohnen kann und dafür noch ein sehr gutes Taschengeld von 455€ bekommt (Alleinstehend)
Da weiß man dann auch warum uns ein Asylant im Monat im Schnitt 8000€ kostet!
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gryph
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Re: Polit- und Gesellschaftstalk

Beitrag von gryph »

Burglöwe hat geschrieben: 06 Okt 2026, 08:38 Bei Kinderarbeit muss ich immer an Hofreiter denken der mal sagte das wir uns öffnen sollten für Kinderehen!
Also fällt Kinderarbeit weg da sie mit der Rente ihrer Ehemänner abgesichert sind!

Prill hat aber Recht, keine Leistung, kein Geld!
Ich selbst sehe diese Ungerechtigkeit tag täglich und es kotzt mich einfach nur an!
Als Deutscher Steuerzahler bist Du nur noch eine Melkkuh um diese ganzen Sozialschmarotzer durchzuschleppen!
Wenn ich sehe das die Stadt Hamburg in 7 Jahren 900mio-1Mrd für die Unterbringung von Asylanten im Hotel bezahlt könnt ich im hohen Strahl kotzen!
So gut geht es keinem deutschen das er mal jahrelang im Hotel wohnen kann und dafür noch ein sehr gutes Taschengeld von 455€ bekommt (Alleinstehend)
Da weiß man dann auch warum uns ein Asylant im Monat im Schnitt 8000€ kostet!
Sorry, aber das ist zum großen Teil Nachgeplapper von absolutem Schwachsinn und Lügen. Wenn man sich mal die Mühe macht zu googlen oder irgendwie objektiv zu informieren, hat man das auch in ca. einer Minute raus gefunden.

Die Grünen waren und sind natürlich GEGEN Kinderehen. Ich weiß nicht wie man irgendwie was anderes glauben kann, es sei denn man ist irgendwo komplett verloren gegangen in dummen Telegramkanälen oder tendenziösem Youtube-Bullshit. Es wurde sich damals aus Bedenken gegen die juristische Ausgestaltung bei einem Gesetzentwurf gegen Kinderehen enthalten (und nicht zugestimmt). Fun Fact: das Bundesverfassungsgericht hat diesen Bedenken und den daraus entstehenden Ungerechtigkeiten für die Opfer von Kinderehen zugestimmt, und das Gesetz 2023 wieder kassiert.

Auf das komplett bescheuerte Treten nach unten auf Ärmere, Flüchtlinge und Ausländer bin ich ja früher schon eingangen, das ist mir jetzt zu blöd. Dass die 8000 € / Monat komplett aus dem Hut gezogen sind ist glaube ich auch offensichtlich.
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SchmackieBS
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Re: Polit- und Gesellschaftstalk

Beitrag von SchmackieBS »

Prill hat geschrieben: 06 Okt 2026, 08:22 Über Politik lässt sich nicht streiten, weil hier verschiedene Sichtweisen aufeinander treffen und keiner diese Sichtweise ändern wird.

Nur mal eins dazu.
Die Würde des Menschen ist unantastbar! Da stehe ich voll und ganz dahinter, ohne wenn und aber.
Auch bei deiner Aussage, dass ein Gefühl von Gemeinsamkeit geschaffen werden muss gehe ich mit, das dürfte der einzige Weg sein, der uns vor dem Systemzusammenbruch bewahren kann.

Es gibt in Deutschland schätzungsweise 45,6 Millionen Erwerbstätige, also ein sehr hohes Niveau.
Allerdings zahlen nur rund 34,7 Millionen von den Erwerbstätigen Sozialabgaben.

Wenn Deutschland Jahr für Jahr in den Top 3 der absoluten Steuereinnahmen steht, dann darf doch die Frage nicht sein, woher bekommen wir noch mehr Geld, sondern wofür geben wir es aus.
Es muss gespart werden.
Nach den USA und China hat Deutschland in absoluten Zahlen am meisten Geld zur Verfügung.

Aber einige Rentner müssen Flaschen sammeln oder ein Job reicht nicht, um die Grundversorgung sicher zu stellen.

Das Hauptproblem sind ganz sicher nicht die Sozialleistungsempfänger, ein Teil des Problems schon.

Deutschland ist trotz der ganzen Probleme im eigenem Land übrigens weiterhin der mit Abstand größte Geldgeber der EU, macht bei der Geldverteilung das größte Defizit und ist gemeinsam mit der USA auch der Finanzier der NATO.
Nicht falsch verstehen, all das soll erhalten bleiben, aber wieso muss Deutschland überall als Hauptsponsor eintreten, schaffen es aber nicht einen ausgeglichenen Haushalt aufzustellen?

Wir werden es nicht ändern können, darum spare ich mir meine Kraft auf, für Dinge die ich ändern kann.
Hätte deine Antwort fast übersehen, weil du mich gar nicht zitiert hattest :D

Du sagst viel Richtiges. Und btw, dass du die Würde des Menschen achtest, weiß ich eh über die Art und Weise, wie du dich hier im Forum gibst :)

Ja die Sozialabgaben. Da muss ich mich ja ehrlicherweise auch outen als einer der ca. 3,7 Mio Selbstständigen, der sich zumindest dem staatlichen Rentensystem entzieht. Auch wenn ich Solidarität predige und es am Sinnvollsten halten würde, wenn alle in einen Pott per fairen Prozenten zahlen würden (auch bei der KV), statt ich drölfzig Pöttchen.

Aber an der Stelle bin ich direkt beim zweiten Punkt meiner Zustimmung, mir fehlt einfach das Vertrauen, dass die Politik mit all den Abgaben wirklich sinnvolle Dinge tut mit dem nötigen Verantwortungsbewusstsein. Es wird viel zu viel verschwendet, weil es dafür keine direkten Konsequenzen mehr gibt. Welchen Anreiz hat denn ein Berufspolitiker noch, der einmal im Bundestag saß, seinen Job zur Zufriedenheit des Volkes zu erledigen, wenn er so oder so herausragen abgesichert ist und je höher man da kommt, desto weniger Veranwortung muss da getragen werden. Da kann mal Milliarden in den Sand setzen und bekommt trotzdem über den Partei-Klüngel immer wieder gute Aufgaben.

Ich weiß auch nicht, wie das funktionieren soll? Weißte bei Habeck hatte ich tatsächlich noch ein gutes Gefühl. Warum? Einmal hatte ich zumindest das Gefühl, er wolle wirklich was bewegen, auch wenn man dem Wie nicht gänzlich zustimmen muss, ist das doch eher selten geworden. Meist geht es ja eher um die Wiederwahl. Ich fand es auch erstaunlich, dass ein Minister in diesem Fall das GEG ausarbeitet, Kritik dafür bekommt, und dann tatsächlich selbstkritisch nachbessert. Die allgemeine Wahrnehmung war da eh massiv von Axel Springer versaut https://www.sciencedirect.com/science/a ... 038#bb0085

Jetzt haben wir die Reiche, die irgendwie eine ganz einseitige und uneinsichtige Sicht der Dinge hat. Selbst Parteikollegen wie Günther meckern schon. Das riecht immer alles nach Übervorteilung von bestimmten Lobbys, was mir massiv stinkt.

Dazu dann noch die Änderungswünsche am IFG, von genau den Polikern, deren Skandale durch eben dieses Gesetz aufgedeckt wurden... Da kannste dir sicher sein, dass eigentlich kein Vertrauen mehr da ist (auf Bundesebene, auf Landesebene, wo die Köppe irgendwie im gleichen Boot sitzen, läuft es mMn deshalb besser, das sind die Politiker nicht komplett entkoppelt vom normalen Bürger).

Aber ich schweife ab.

Ja am Ende brauchen wir Verantwortungsbewusstsein auf Bundesebene, damit auch wieder Vertrauen entstehen kann, und dann kannst du auch Dinge angehen, wie eine längst fällige Modernierung und Vereinheitlichung der Sozialversicherung.

Ob wir das sobald erleben, wage ich zu bezweifeln, wie auch die Menschheit allgemein beim Thema Klima, hören werden die gemäßigten Parteien den Schuss erst hören, wenn die Kugel sie bereits erwischt hat und wir hier Kräfte am machen haben, die es für 90% der Bevölkerung nicht gut meinen.
mit Prädikat: Brunswiga Klinterklater
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