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Benjamin Kessel [Geschäftsführer Sport]

Alles zu Spielern, Trainerteam und Vereinsführung
Shnax
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Re: Benjamin Kessel [Geschäftsführer Sport]

Beitrag von Shnax »

besserwerden hat geschrieben: 13 Jan 2026, 13:24 In erster Linie geht es mir hier um die Zielhierarchie in der strategischen Ausrichtung des Vereins, weniger um das Beispiel "Verkauf Conteh". Mehrere Ziele muß man immer in eine Rangfolge packen. Die kann zwischendurch mal wechseln, aber man sollte sich darüber im Klaren sein, welches Ziel gerade am wichtigsten ist.
Das Modell musst du mal genauer erklären. Man macht seine Rangfolge von Zielen und dann darf man sich nur um das ganz oben kümmern bis es erfüllt ist oder wie?
deleted_u400
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Re: Benjamin Kessel [Geschäftsführer Sport]

Beitrag von deleted_u400 »

Saschah hat geschrieben: 13 Jan 2026, 12:48 Hmmm, habe auch ein paar Dinge in TM von Dir gelesen.
Und dachte mir so, der bessere Name für Dich wäre besserwisser.
Trotzdem herzlich willkommen.

Wie Du ja selber oben schreibst, gibt es immer viele Wege, wie man und warum man Entscheidungen trifft.
Dein Statement Vertrag ist Vertrag, passt für mich auch nicht gerade zum Thema sportlicher Erfolg….
Was sollen wir mit einem Nullbock-Conteh die restlichen Spiele?
Und da Kessel ja sofort einen (zumindest was wir bis jetzt so bewerten können) ziemlich gleichwertigen Ersatz plus 1,5 Mio€ geliefert hat, sieht das nicht nur nach einem finanziellen Erfolg aus. Sondern eher das man den Spagat zwischen finanziellem und sportlichen Erfolg schaffen könnte.
Fazit, Du als Manager solltest wohl eher bei einem Dorfverein managen, da geht’s immer um das rein Sportliche
(Sorry konnte ich mir jetzt nicht verkneifen)
Trotzdem viel Spaß hier im Forum.
Ganz im Gegenteil, Laschah (auch sorry). Mit der Ansage an Heidenheim und bei dem Wasser, das ihnen bis zum Hals steht, hätten wir deren Verhandlungsdruck noch erhöht.

Die Ansage "Wir wollen Verkaufserlöse erzielen" und "Der Spieler will weg." Na ja, ordne du die mal bitte ein.
kladderadatsch
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Re: Benjamin Kessel [Geschäftsführer Sport]

Beitrag von kladderadatsch »

besserwerden hat geschrieben: 13 Jan 2026, 13:48 Wenn man momentan den finanziellen über den sportlichen Erfolg stellt, dann ja. Oder sind die sportlichen Erfolgsaussichten jetzt gerade größer als vor dem Verkauf von Conteh, unabhängig von Zukunftsereignissen?
Vielleicht nicht besser, aber auch nicht schlechter. Wie gesagt. Hätte man Conteh verkauft und gesagt man setzt darauf das Polter oder Szabo nochmal angreifen. Wäre ich bei dir. Aber Alidou bringt da doch mehr Wahrscheinlichkeiten mit. Bei Conteh wäre die Wahrscheinlichkeit auch höher, dass er nach dem geplatzten Deal eher abbaut als angreift. Und das Transferfenster ist auch noch nicht zu.
Es gibt für keinen Weg eine Garantie nur kalkulierte Risiken. Und die sprechen gerade alle für den Transfer. Aber jeder wie er denkt. Fakt ist nur es ist kein grober Fehler oder gar Fahlässigkeit zu erkennen. Der Rest passiert auf dem Platz.

Am Ende hoffen wir alle auf den Klassenerhalt.
deleted_u400
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Re: Benjamin Kessel [Geschäftsführer Sport]

Beitrag von deleted_u400 »

Fan1973 hat geschrieben: 13 Jan 2026, 14:03 Letztendlich ist alles ein Fifty-Fifty-Joker. Entweder geht der Plan auf oder es läuft ins Gegenteil. Das einzige meiner Meinung schwerwiegendste Problem bei der Transferaktion Conteh - Alidou ist, wenn der Plan nicht aufgeht, dass unter dem Strich der Abstieg in die 3. Liga anstehen könnte. Dann wäre der finanzielle Schaden weitaus größer als der Transfererlös von mimdestens 1,5 Mio. EUR. Darum überzeugt mich der Transfer nur bedingt, zumal Alidou nur bei einem Verein gefunkt hat (beim HSV). Alle anderen Stationen waren nur von kurzer Dauer, ohne jegliche Weiterentwicklung. Hoffen wir mal, dass der Plan insoweit von Eintracht tatsächlich aufgeht, ansonsten könnte es wieder sehr brenzlig werden. Die ersten beiden Spiele nach der Winterpause werden da schon eine aussagekräftige Richtung vorgeben. Ich bin gespannt....
Genau diese Risikoäbwägung muß ein verantwortlicher Manager vornehmen, nur bitte nicht per Münzwurf. So wie Kessel den Transfer kommuniziert hat, hat er nur auf die kurzfristigen Einnahmen geschaut und Backhaus nicht einbezogen.
Shnax
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Re: Benjamin Kessel [Geschäftsführer Sport]

Beitrag von Shnax »

besserwerden hat geschrieben: 13 Jan 2026, 14:25 Genau diese Risikoäbwägung muß ein verantwortlicher Manager vornehmen, nur bitte nicht per Münzwurf. So wie Kessel den Transfer kommuniziert hat, hat er nur auf die kurzfristigen Einnahmen geschaut und Backhaus nicht einbezogen.
Wo liest du das denn heraus?
deleted_u400
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Re: Benjamin Kessel [Geschäftsführer Sport]

Beitrag von deleted_u400 »

kladderadatsch hat geschrieben: 13 Jan 2026, 14:18 Vielleicht nicht besser, aber auch nicht schlechter. Wie gesagt. Hätte man Conteh verkauft und gesagt man setzt darauf das Polter oder Szabo nochmal angreifen. Wäre ich bei dir. Aber Alidou bringt da doch mehr Wahrscheinlichkeiten mit. Bei Conteh wäre die Wahrscheinlichkeit auch höher, dass er nach dem geplatzten Deal eher abbaut als angreift. Und das Transferfenster ist auch noch nicht zu.
Es gibt für keinen Weg eine Garantie nur kalkulierte Risiken. Und die sprechen gerade alle für den Transfer. Aber jeder wie er denkt. Fakt ist nur es ist kein grober Fehler oder gar Fahlässigkeit zu erkennen. Der Rest passiert auf dem Platz.

Am Ende hoffen wir alle auf den Klassenerhalt.
Wie Kessel es kommuniziert, hat er keine Risiken kalkuliert, sondern hat den Verkaufserlös generiert, wie es seiner Strategie entspricht. Hat er doch Risiken kalkuliert und vor allem Backhaus in den Entscheidungsprozeß einbezogen, hätte er es auch sagen können. Also entweder hat er die Entscheidung alleine nach seiner Strategie getroffen oder er hat es schlecht kommuniziert. Beides ist verbesserungsbedürftig.

Ja, Transfers liegen letztlich in seinem Kompetenzbereich. Falls es nicht mit Backhaus besprochen ist, birgt das Rissgefahr im Beziehungsgefüge.
kladderadatsch
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Re: Benjamin Kessel [Geschäftsführer Sport]

Beitrag von kladderadatsch »

besserwerden hat geschrieben: 13 Jan 2026, 14:44 Wie Kessel es kommuniziert, hat er keine Risiken kalkuliert, sondern hat den Verkaufserlös generiert, wie es seiner Strategie entspricht. Hat er doch Risiken kalkuliert und vor allem Backhaus in den Entscheidungsprozeß einbezogen, hätte er es auch sagen können. Also entweder hat er die Entscheidung alleine nach seiner Strategie getroffen oder er hat es schlecht kommuniziert. Beides ist verbesserungsbedürftig.

Ja, Transfers liegen letztlich in seinem Kompetenzbereich. Falls es nicht mit Backhaus besprochen ist, birgt das Rissgefahr im Beziehungsgefüge.
Die Meinung kann man haben. Aber sich mit den Rückschlüßen aus deinen Behauptungen auf die Realität zu beziehen, halte ich für sehr konstruiert :)
Es gibt doch überhaupt keine Anhaltspunkte, dass Backhaus auf Kessel jetzt sauer ist. Noch hat er jemals so etwas durchblicken lassen.
Außerdem. Woher weißt du, das Backhaus außen vorgelassen wurde? Nur weil Kessel es nicht erwähnt hat? Uh. Klingt sehr an den Haaren herbeigezogen. Und der Hinweis auf die schlechte Kommunikation, klingt eher als Ausrede für deine nicht so standhafte Argumentation. Sorry. Da kann ich dir gar nicht folgen. Das sehe ich komplett anders.
Zuletzt geändert von kladderadatsch am 13 Jan 2026, 15:13, insgesamt 1-mal geändert.
kladderadatsch
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Re: Benjamin Kessel [Geschäftsführer Sport]

Beitrag von kladderadatsch »

Aber warum glaubst du (@besserwerden) eigentlich, dass nur die Personalie Conteh uns die Sicherheit gibt nicht abzusteigen? Er hat ja auch nicht die gesamte Hinrunde brilliert. Wenn er gut war, war er richtig gut. Ansonsten gab es auch einige Spiele, in denen er sehr unauffälig war.
Nicht falsch verstehen. Er ist in der Gesamtheit der Hinrunde richtig gut gewesen und ich hätte nichts dagegen gehabt wäre er geblieben. Aber er war jetzt nicht DIE einzige Garantie für die erfolgreichen Spiele kurz vor der Pause.
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Re: Benjamin Kessel [Geschäftsführer Sport]

Beitrag von deleted_u400 »

Nochmal, es geht mir nur um die Art der Entscheidungsfindung. Das Denken des verantwortlichen Managers interessiert mich. Wie ist er zu seiner Entscheidung gekommen und was sagt das über seine Kompetenz aus.

Natürlich ist das konstruiert, kann ja nicht anders sein. Das macht übrigens jeder. Ich mache das auf Basis der zur Verfügung stehenden Informationen, die vom Manager selbst stammen; ohne Wunschdenken und ohne rosarote Brille, weil der ja ein Braunschweiger Junge ist und auch noch gut aussieht.

Kessel betont seine Strategie, Verkaufserlöse zu erzielen. Kessel hat bei Studio Blau Gelb gesagt, es werden 2026 keine ablösefreien Spieler gehen. Daraus folgt zwingend, Conteh wird ohne neuen Vertrag verkauft, egal was z.B. Backhaus dazu sagt. Da ist keine Risikoabwägung.

Und meiner Einschätzung Widersprechendes hat er nicht gesagt, jedenfalls nicht öffentlich. Hat er seine Entscheidung auf andere Weise getroffen, hätte er es sagen müssen.

So setzt er den finanziellen über der sportlichen Erfolg, schwächt aber gleichzeitig seine Verhandlungsposition ggü. Spielern und Interessenten, und alles nur weil sein Entscheidungsmodell (seine Strategie) unterkomplex ist. Warum wählt er sie ? Weil er es nicht besser weiß. Wie es besser geht: siehe obige Beiträge.

Meine Hinweise hier sind als konstruktive Kritik gedacht. Offen und direkt.
Lion_1967
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Re: Benjamin Kessel [Geschäftsführer Sport]

Beitrag von Lion_1967 »

Bis auf den letzten Absatz ist die Argumentation schlüssig. Aber warum setzt er den finanziellen Erfolg über den sportlichen? Da ist ein Denkfehler. Wenn er jetzt Spieler holt, die vielleicht sogar stärker sind, dann nutzt er den finanziellen Erfolg, um noch mehr sportlichen Erfolg zu haben. Ausserdem geht für mich langfristiger sportlicher Erfolg über den kurzfristigen.
UExn57
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Re: Benjamin Kessel [Geschäftsführer Sport]

Beitrag von UExn57 »

Das hat doch einzig und allein mit der strategischen Ausrichtung der Eintracht zu tun.
Keiner der Forumsteilnehmer sitzt mit am Schreibtisch von BK oder hört seine Telefonate.
Zumindest gehe ich von der v.g. Annahme aus!

Zielrichtung ist, dass die Eintracht sich zu einem Ausbildungsverein entwickelt, der Transfererlöse erzielt. Das ist die offensichtlich gewählte Ideologie, der sich BK auch verpflichtet fühlt.

Dieser Richtung hat sich auch der Trainer zu fügen. Daher ist es richtig, dass BK die Richtung vorgibt. Jeder zukünftige Trainer, ich prognostiziere keinen kurzfristigen Trainerwechsel, muss aus dem vorh. Spielermaterial eine positive Truppe formen. Wahrscheinlich wird diese bei den vorh. Spielern auch weiterhin das schnelle Umschaltspiel ipraktizieren.

Die Aussage von BK, dass es im Jahr 2026 keine ablösefreien Wechsel von Eintrachtspielern geben wird / soll, ist konsequent. Konsequent gegenüber dem betreffenden Spieler und gegenüber dem Trainer. „Ich habe es nicht gewusst!“ ist somit als Ausrede vom Tisch.

BK wünsche ich an dieser Stelle noch einen positiven Verlauf der Transferperiode und dem gesamten Team einen positiven Start in die Rückrunde.
Lion_1967
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Re: Benjamin Kessel [Geschäftsführer Sport]

Beitrag von Lion_1967 »

UExn57 hat geschrieben: 13 Jan 2026, 16:11 Das hat doch einzig und allein mit der strategischen Ausrichtung der Eintracht zu tun.
Keiner der Forumsteilnehmer sitzt mit am Schreibtisch von BK oder hört seine Telefonate.
Zumindest gehe ich von der v.g. Annahme aus!

Zielrichtung ist, dass die Eintracht sich zu einem Ausbildungsverein entwickelt, der Transfererlöse erzielt. Das ist die offensichtlich gewählte Ideologie, der sich BK auch verpflichtet fühlt.

Dieser Richtung hat sich auch der Trainer zu fügen. Daher ist es richtig, dass BK die Richtung vorgibt. Jeder zukünftige Trainer, ich prognostiziere keinen kurzfristigen Trainerwechsel, muss aus dem vorh. Spielermaterial eine positive Truppe formen. Wahrscheinlich wird diese bei den vorh. Spielern auch weiterhin das schnelle Umschaltspiel ipraktizieren.

Die Aussage von BK, dass es im Jahr 2026 keine ablösefreien Wechsel von Eintrachtspielern geben wird / soll, ist konsequent. Konsequent gegenüber dem betreffenden Spieler und gegenüber dem Trainer. „Ich habe es nicht gewusst!“ ist somit als Ausrede vom Tisch.

BK wünsche ich an dieser Stelle noch einen positiven Verlauf der Transferperiode und dem gesamten Team einen positiven Start in die Rückrunde.
Als BK die strategische sportliche Ausrichtung erklärt hatte, war ich sofort überzeugt. Wenn Du keinen Top-Sponsor hast wie z.B. die Bayern oder auch WOB, dann ist dieser Weg eigentlich alternativlos. Vielleicht gab es auch früher eine Stategie. Mag sein. Aber jetzt ist sie aufgeschrieben und nachlesbar und anständig kommuniziert. Daran lässt sich ein Geschäftsführer Sport dann auch messen. Und richtig, der Trainer ist untergeordnet und wird damit leben müssen. Er weiß aber von Anfang an, woran er ist.
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